Presseinformation vom 01.12.2008
Theatergemeinde e. V. München: Mehr als nur ein Kartenbüro
Deutschlands größte Besucherorganisation bietet flexible Abos und eigene Kultur-Glanzlichter.
Theater und viel mehr hat die Theatergemeinde München seit mehr als 60 Jahren in ihrem abwechslungsreichen und hochwertigen Programm. Unter dem Motto „Lassen Sie sich verführen" bietet der gemeinnützige Verein seinen Kunden die Vielfalt der Kultur in der Stadt. Mit rund 30.000 Teilnehmern ist die Theatergemeinde München die größte Besucherorganisation in Deutschland.
Sie versteht sich von ihren Anfängen bis heute nicht als bloßes Kartenverkaufsbüro. Vielmehr will sie breite Bevölkerungsgruppen für die Münchner Kultur interessieren und begeistern und ihnen den Zugang so einfach wie möglich machen. Mit ihren eigenen Veranstaltungen aus vielen Sparten der Kultur gestaltet die Theatergemeinde zudem das Münchner Kulturleben aktiv mit.
Abonnement und Flexibilität müssen kein Widerspruch sein. Die Theatergemeinde beweist dies mit rund einem Dutzend verschiedener Abonnement-Reihen für Schauspiel, Musiktheater und Konzerte - alle ohne Bindung an ein einzelnes Theater. Die Karten sind stets ermäßigt, ohne Vorverkaufsgebühr und kommen bequem ins Haus. Die Kunden erhalten einen kostenlosen Monats-Kulturführer und Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen. Damit erreicht die Theatergemeinde auch Menschen, die ohne regelmäßigen Anstoß und ohne Preisreduzierung dem Kulturbetrieb eher fernbleiben würden.
„Wir bemühen uns um möglichst individuelle Angebote", sagt der Vorsitzende des Vereins, Peter Selk. So gibt es etwa „Kultur am Nachmittag" besonders für ältere Menschen, ein „Winter-Kultur-Paket" oder eine „Leichte-Muse-Reihe", dazu Geschenk- und Schnupper-Abonnements und ein Generationen verbindendes Familien-Abo. Die Kultur-Kontakte-Reihe sorgt mit zusätzlichen geselligen Treffen für rege Kommunikation unter den Teilnehmern.
Die Theatergemeinde vermittelt Kulturreisen in europäische Städte, veranstaltet Tagesfahrten, Konzert-Zyklen, Führungen in aktuelle Ausstellungen und zu verborgenen Münchner Kulturschätzen, ein ausgewähltes Filmprogramm sowie Abende mit bayerischer Dichtung und Musik. Bei den „Glanzlichter"-Veranstaltungen erwartet die Theatergemeinde-Kunden und deren Angehörigen und Freunde mehrmals im Jahr etwas ganz Besonderes: Junge Künstler im Gespräch, Filmstars im Kinotreff, Lesungen mit Prominenten etc. „Wir sind eine lebendige und wichtige Einrichtung in der Münchner Kulturszene, die erhalten und gestärkt werden muss"", erklärt Selk. In Zeiten wachsender Konkurrenz durch rein kommerziell ausgerichtete Anbieter und schwindender Bindungsbereitschaft der Menschen sei dies keine einfache Aufgabe.
Die Theatergemeinde München wurde 1947 von Jakob Baumann und engagierten, kulturhungrigen Bürgern wiederbegründet, nachdem der Verein 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöst worden war. Mit einem attraktiven Jubiläumsprogramm aus verschiedenen Kulturbereichen feierte die Theatergemeinde München im Jahr 2007 ihren
60. Geburtstag.
Oberbürgermeister Christian Ude würdigte bei der Auftaktveranstaltung die Kulturvermittlung und das bürgerschaftliche Engagement der Theatergemeinde, die er als „feste Größe" im Münchner Kulturleben bezeichnete.
Der Münchner Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers besuchte die Theatergemeinde im November 2008 in ihren Räumen in der Goethestraße 24. Er bestärkte sie, mit ihren Angeboten weiterhin Familien und Senioren ins Münchner Kulturleben einzubinden und diesen gesellschaftlichen Gruppen den Zugang einfach und erschwinglich zu machen. Der Kontakt mit dem Kulturreferat soll künftig intensiviert werden
Dieser Text ist auch in gekürzter Fassung zur Veröffentlichung freigegeben.


